Zahn-Bleaching: Methoden, Kosten, Risiken

Was ist Zahn-Bleaching?

Der Begriff Bleaching bedeutet übersetzt so viel wie aufhellen oder bleichen, sodass mit Zahn-Bleaching das Aufhellen der Zähne gemeint ist, die dabei so weiß wie möglich werden sollen. Beim Bleaching wird mit unterschiedlichen Methoden versucht, die eigentlich nicht einmal natürliche weiße Farbe der Zähne herzustellen. Da aber weiße Zähne nach wie vor als eine Art Schönheitsideal gelten, möchte man dieses strahlende Weiß durch das Aufhellen erreichen. Ein professionelles Bleaching der Zähne kann beim Zahnarzt durchgeführt werden, es gibt aber auch diverse Methoden, wie man selbst das Aufhellen der Zähne von zu Hause aus erreichen kann. Ursachen für verfärbte Zähne und somit für ein vorzunehmendes Bleaching sind oftmals Nikotin, Koffein oder die Einnahme bestimmter Medikamente.

Welche Methoden gibt es beim Zahn-Bleaching?

Es gibt unterschiedliche Methoden, wie das Aufhellen der Zähne erreicht werden kann. Die Basis nahezu aller Methoden ist der Einsatz von Bleichmitteln. Manche dieser Bleichmittel werden ausschließlich beim Zahnarzt verwendet, sodass ein Besuch hier zwingend notwendig ist, wobei der Unterschied bezüglich der Bleichmittel in der Regel in der Konzentration des Wirkstoffes liegt und ob das Mittel dann auch zu Hause verwendet werden darf. Beim so genannten „Home-Bleaching“ wird das Zahn-Bleaching vom Zahnarzt lediglich vorbereitet, man füllt das Bleichmittel dann zu Hause in eine Schiene ein und trägt diese. Andere Methoden sind auch das Anwenden von Zahncremes mit Bleichmitteln, es gibt aber auch Gele oder Lacke, die ebenfalls aufzutragen sind und Bleichmittel erhalten.

Welche Kosten entstehen beim Bleaching?

Welche Kosten beim Zahn-Bleaching entstehen, hängt natürlich in erster Linie davon ab, welche Methode man nutzen möchte, also das Bleaching beim Zahnarzt, das Home-Bleaching oder die verschiedenen Präparate aus der Drogerie oder aus der Apotheke, die man ebenfalls zu Hause als Gel oder Zahnpasta anwenden kann. In der Regel kann man davon ausgehen, dass eine professionelle Bleaching-Behandlung beim Zahnarzt, entweder in der Praxis oder als Home-Bleaching durchzuführen, bei rund 300 Euro beginnt. Zudem kann weiterhin von Kosten je Zahn zwischen 35 und 80 Euro ausgegangen werden. Die Kosten werden übrigens von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen, weil es sich beim Zahn-Bleaching um eine rein kosmetische Behandlung handelt und keine medizinische Notwendigkeit gegeben ist. Nutzt man eine Zahncreme mit sogenannten Weißmachern oder ein Gel, so liegen die Kosten hier mit 5 bis 15 Euro pro Packung beziehungsweise Tube erheblich niedriger. Allerdings ist der Effekt natürlich auch nicht so groß wie beim professionellen Bleaching.

Welche Risiken gibt es beim Zahn-Bleaching?

Grundsätzlich richten sich die Risiken beim Zahn-Bleaching nach der Konzentration des Bleichmittels und nach der angewandten Methode. Bei richtiger Anwendung an gesunden Zähnen besteht nach heutigem Stand der Wissenschaft kaum ein Risiko, dass die Zähne geschädigt werden könnten. Allerdings können Nebenwirkungen in Form von leichten Reizungen am Zahnfleisch oder in Form von empfindlicheren Zähnen auftreten, beispielsweise eine heiß-kalt Empfindlichkeit. Allerdings sollte man vor Beginn des Bleachings darauf achten, dass der Zahn kein Karies hat, denn sonst könnte bei der Bleaching-Behandlung der Zahnnerv geschädigt werden. Ferner können an behandelten Zähnen auch Veränderungen am Zahnschmelz entstehen, sogenannte Entmineralisierungen, wobei allerdings bisher nicht geklärt ist, ob dadurch dauerhaft ein Schaden entsteht oder ob sich die Zähne wieder erholen.

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