Hilfe bei Allergien

Written by  //  8. November 2011  //  Beauty und Gesundheit  //  No comments

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Allergien haben sich in den letzten Jahrne stark ausgebreitet. Waren allergische Reaktionen früher eine Ausnahmeerscheinung, ist heute bis zu jeder fünfte Bundesbürger von einer Allergie betroffen. Die Gründe dafür sind vielfältig und teilweise hausgemacht. So war es früher für Kinder völlig normal, draußen herumzutoben und mit Dreck in Kontakt zu kommen. Dass Kinder mit schmutzigen Händen und aufgeschürften dreckigen Knien stundenlang herumtollten, gehörte einfach dazu, und erst abends wurde sich vor dem Zubettgehen gründlich gewaschen. Dies hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass der Körper von selbst lernte, sich gegen Bakterien und andere Eindringlinge zu wehren, die über den Schmutz in das Immunsystem drangen. Heute werden jedoch besonders kleine Kinder oft von allen äußeren Einflüssen abgeschottet und einem strikten Hygiene-Regime unterworfen. Der Körper lernt dadurch erst gar nicht, ein Schutzschild für das Immunsystem zu entwickeln, das daher anfälliger für Angriffe von außen und somit für Infektionen wird.

Doch auch Schadstoffe aus der Umwelt machen dem Körper heute viel mehr zu schaffen, als noch vor zwei Jahrzehnten. Neben der starken Zunahme von Nahrungsmittelallergien wird vor allem die Zunahme von Atemwegsallergien mit Sorge beobachtet. Dazu gehört u.a. der Heuschnupfen, von dem früher nur einige wenige Menschen betroffen waren, während heute jeder Dritte unter dem Pollenflug im Frühling leidet. Eine Erklärung dafür ist die zunehmende Aggressivität der Pollen, die von Umweltgiften und Feinstaub belastet sind. Auch Asthma-Erkrankungen haben stark zugenommen.

Gegen viele Schadstoffproduzenten wie den täglichen Verkehr am Boden und in der Luft oder gegen die Emissionen von Fabriken und Kraftwerken, kann der einzelne Mensch nicht viel ausrichten. Und doch gibt es Möglichkeiten, zumindest im eigenen Haus das Risiko zu minimieren. Gegen Hausstaubmilben, winzige Parasiten, die heftige allergische Reaktionen auslösen können, hilft z.B. die gründliche regelmäßige Teppichreinigung mit speziellem Schaum. Die Winzlinge verstecken sich auch gerne in der Matratze des Bettes und in Kopfkissen, so dass auch das Schlafzimmer stets gründlich gereinigt werden muss.

Eine große Hilfe im Kampf gegen Hausstaubmilben ist außerdem ein hochwertiger Staubsauger mit speziellem HEPA-Filter, der Teppichböden und andere Oberflächen gründlich von Feinstaub, Tierhaaren und anderen Staubpartikeln reinigt. Mit dem Staubsauger Tierhaare Z 3.0 von Siemens können Staub- und Tierhaarallergiker wieder befreit aufatmen und in Haus oder Wohnung frische Luft genießen.

Bei stärkeren Allergie-Erkankungen sollte zusätzlich ein Arzt oder Allergologe hinzugezogen werden, der Medikamente verschreibt. Dies können chemische Mittel wie Antihistaminika sein, die Juckreiz und Niesen unterdrücken, oder natürliche Mittel wie Kräutertee. Bei Hautallergien wie der gefürchteten Neurodermitis hilft auch das Tragen langärmeliger Kleidung, so dass der Kontakt der Haut mit den allergieauslösenden Pollen vermieden wird. Auch Schutzpräparate wie Salbe oder Spray kann Abhilfe schaffen.

Nicht zu unterschätzen ist auch die psychische Gesundheit: So haben Studien erwiesen, dass auch Stress, Hektik und ständige Sorgen die Ausbreitung von Allergien fördern. Eine Entschleunigung des Alltags und Entspannungshilfen wie Massage, Meditation oder ein langer Spaziergang helfen dabei, den Körper beim Kampf gegen die Allergie zu unterstützen.

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