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	<description>Tipps, Trends und Wissenswertes</description>
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		<title>Aufruhr im Paradies</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Malediven gehören zu den bekanntesten Inselparadiesen der Welt. Jedes Jahr zieht es zahllose gutbetuchte Touristen auf die Inselgruppe vor der Südwestküste Indiens, die vor allem Hochzeitsreisende, Erholungssuchende und Tauchfreunde anzieht. Während die Touristen am schneeweißen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Malediven gehören zu den bekanntesten Inselparadiesen der Welt. Jedes Jahr zieht es zahllose gutbetuchte Touristen auf die Inselgruppe vor der Südwestküste Indiens, die vor allem Hochzeitsreisende, Erholungssuchende und Tauchfreunde anzieht. Während die Touristen am schneeweißen Sandstrand auf ihrem eigenen kleinen Atoll in der Sonne liegen, wissen sie gewöhnlich nicht viel über das Land, in dem sie sich befinden. Und so reibt sich nun wohl so mancher verwundert die Augen, wenn über einen Staatsstreich auf den Malediven berichtet wird und das Auswärtige Amt ineiner Reisewarnung darauf hinweist Menschenansammlungen zu vermeiden.</p>
<p><span id="more-914"></span></p>
<p>Während Homo Turisticus ansonsten ausgesprochen empfindlich mit Umbuchungen und Stornierungen reagiert, selbst wenn es sich um bekannte und stabile Urlaubsregionen wie Thailand handelt oder um einen einmaligen Unglücksfall wie die Havarie der <a title="Der Untergang der Concordia" href="http://www.ablage.de/der-untergang-der-concordia/">Costa Concordia</a>, scheinen die Malediven als Urlaubsziel unangreifbar zu sein.</p>
<h3>Was ist eigentlich los auf den Malediven?</h3>
<p>Nach einer wechselvollen Kolonialgeschichte, während der u.a. die Portugiesen und die Niederländer das Sultanat der Malediven besetzten, entließ das britische Empire als letzte Kolonialmacht die Malediven 1965 in die Unabhängigkeit. Das Jahrhunderte alte Sultanat wurde offiziell zur Republik und 1972 begann man mit dem Ausbau einer touristischen Infrastruktur, das die Malediven schon lange vor vielen anderen Regionen als Traumziel auch in Europa etablierte. Weniger bekannt ist jedoch, dass das Land von 1978 bis 2008 dreißig Jahre lang von Präsident Maumoon Abdul Gayoom regiert wurde, der viele Jahre hinweg keine Opposition zuließ und sich selbst immer wieder zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei ernannte. Gayoom sorgte auch für eine strikte Trennung zwischen den ausländischen Urlaubern auf ihren Ferieninseln und den Einheimischen, denen das Betreten der Ferieninseln nur dann erlaubt war, wenn sie dort arbeiteten. Zugleich blieb den Touristen der Zutritt zu den häufig bitterarmen Wohninseln der Einheimischen verwehrt. Die einzige Ausnahme bildete die Hauptstadt Malé, die zugleich auch das einzige nennenswerte Ausflugsziel der Inselgruppe darstellt.</p>
<p>Erst 2008 kam es auf den Malediven zu den ersten demokratischen Wahlen überhaupt, bei denen sich der ehemalige politische Gefangene Mohamed Nasheed der Maldivian Democratic Party durchsetzte. Nasheed erregte weltweit vor allem mit seinen Kampagnen gegen die Klimaerwärmung Aufmerksamkeit, da das Ansteigen des weltweiten Meeresspiegels die tiefliegenden Malediven in ihrer Existenz bedroht.</p>
<h3>Von Demokratie keine Spur</h3>
<p>Die Hoffnungen der Maldivier auf eine echte Demokratie wurden jedoch enttäuscht. So blieben die Rede- und Meinungsfreiheit eingeschränkt und noch immer sitzen zahlreiche politische Gefangene ein. Auch die Religionsfreiheit ist auf den islamisch geprägten Inseln stark eingeschränkt und nur Muslime können maldivische Staatsbürger werden.</p>
<p>Für Aufruhr sorgte Präsident Nasheed Ende 2011 mit der Ankündigung das sämtliche Wellness-Bereiche und Spas auf den Malediven geschlossen werden würden, da sie &#8220;unislamisch&#8221; seien und nur als Deckmäntelchen für Bordelle herhielten. Da die umfangreichen Wellness-Bereiche der Luxus-Resorts einen der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte für die Malediven darstellen, hätte diese Entscheidung für viele Resorts und Hotels heftige Konsequenzen gehabt. Auf Druck der maldivischen Tourismusbehörde zog Nasheed die Entscheidung Anfang 2012 wieder zurück.</p>
<h3>Das Ende des ersten demokratisch gewählten Präsidenten</h3>
<p>Auch in anderen Bereichen sorgte Nasheed immer häufiger für Verärgerung. Der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte, war die Verhaftung des obersten Richters Abdulla Mohamed vor zwei Wochen, nachdem dieser einen politischen Gefangenen freigelassen und seine Haft als illegal bezeichnet hatte. Massenproteste in der Hauptstadt Malé waren die Folge. Nachdem sich nun die maldivische Polizei an den Protesten beteiligte und das Staatsfernsehen unter ihre Kontrolle brachte, gab Nasheed nun seinen Rücktritt bekannt. Vizepräsident Mohammed Waheed Hassan soll vorläufig die Amtsgeschäfte übernehmen.<br />
Die weitere Entwicklung im Inselparadies bleibt abzuwarten. Das Auswärtige Amt warnt weiterhin davor, Menschenansammlungen in der Hauptstadt Malé zu meiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>©Foto: Murat Subatli &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Wohin mit den Gästen? Schlafsofas als Gästebett</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haus und Garten]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade Menschen in der Großstadt kennen das Problem: Gäste haben sich angesagt und wollen über Nacht bleiben. Da möchte man nicht ungastlich sein und den Besuch auf das Hotel in der Nachbarstraße verweisen. Doch in den wenigsten Wohnungen ist heute Platz für ein echtes Gästezimmer mit Doppelbett, Kleiderschrank und Waschbecken. Und selbst wenn eines vorhanden ist, reicht der Platz oft trotzdem nicht aus, um beispielsweise eine Familie mit zwei Kindern in den eigenen vier Wänden unterzubringen.<span id="more-909"></span>Zum Glück gibt es da wesentlich stilvollere Lösungen als eine Luftmatratze auf dem Boden oder eines jener unsäglich aufklappbaren Gästebetten, bei denen der Schläfer schon nach einer Viertelstunde jede Sprungfeder im Rücken spürt Gerade im Bereich der<a title="Schlafsofas von vonwilmowsky" href="http://www.vonwilmowsky.com/schlafsofas" target="_blank"> Schlafsofas</a> hat sich viel getan. Gab es früher eigentlich keine andere Wahl als relativ klapperige Bettgestelle, die ausgefaltet wurden, lassen sich moderne Designersofas heute nicht nur in vollwertige Doppelbetten verwandeln, sondern sogar durch seitliches Auseinanderziehen in zwei freistehende Einzelbetten. Eine weitere Alternative sind <a title="Schrankbetten – Günstig und platzsparend" href="http://www.ablage.de/schrankbetten-gunstig-und-platzsparend/" target="_blank">Schrankbetten</a>, diese nehmen allerdings deutlich mehr Platz in Anspruch. Das ist besonders praktisch, wenn mehrere Freunde zu Besuch kommen, die lieber in getrennten Betten übernachten möchten, oder wenn der Besuch Kinder im Teenageralter mitbringt.</p>
<h1>Für jeden das richtige Schlafsofa</h1>
<p>Auch bei der Wahl des Sofas braucht man keine Abstriche mehr zu machen: Heute sind nicht nur Stoffsofas in allen möglichen Farben und Stoffvarianten zu finden, sondern sogar edle Ledersofas wie die berühmten englischen Chesterfield Sofas, in denen sich eine ausfaltbare Matratze für Gäste verbirgt. Die Platzfrage hat sich mittlerweile auch erledigt: Krankten Schlafsofas früher daran, dass die ausfaltbare Matratze häufig zu kurz für hochgewachsene Menschen war, gibt es heute viele Modelle mit Matratzen von bis zu 1,95m Länge auf denen jeder einen geruhsamen Schlaf findet.</p>
<p>Ein edles Schlafsofa braucht übrigens nicht unbedingt im Wohnzimmer zu stehen: Wird ein Zimmer als Arbeitszimmer für zuhause genutzt, kann ein <a title="Desinger Sofa" href="http://www.schoener-wohnen.de/einrichten/moebel/sofa/85569-lieblings-sofas.html" target="_blank">elegantes Designersofa</a> im Zimmer als Sitzgelegenheit für Kundengespräche genutzt werden und bei Besuchen abends in ein Gästebett verwandelt werden. So hat der Gast zusätzlich auch noch die Privatsphäre eines Gästezimmers.<br />
Schön ist es natürlich, wenn dem Gast auch eine Möglichkeit gegeben wird, die mitgebrachte Wäsche zu verstauen. Dazu kann eine hübsche Truhe genutzt werden, die sich harmonisch in das Design des Wohnzimmers einfügt und in der auch das Bettzeug für das Gästebett verwahrt werden kann, sowie Wolldecken für den kuscheligen Fernsehabend auf dem Sofa und ähnliches. Kommt Besuch, können die Decken für einige Tage im eigenen Schlafzimmer aufbewahrt werden, so dass der Gast seine Wäsche in die Truhe legen kann. Für mitgebrachte Hemden, Kleider und andere Kleidungsstücke, die nicht knicken sollen, eignet sich ein einzelne Stange oder ein aufklappbarer Schirm, an den Kleiderbügel gehängt werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<address>Quelle Artikelbild: © Andreas Haertle &#8211; Fotolia.com</address>
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		<title>ACTA bringt die Netzgemeinde auf die Barrikaden</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche waren es SOPA und PIPA, nun ist es ACTA: Im Internet kocht die Bürgerwut hoch. Doch was steht eigentlich hinter diesen Abkürzungen und warum erregen sie soviel Unmut? Vor allem durch die spektakuläre Aktion ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche waren es SOPA und PIPA, nun ist es ACTA: Im Internet kocht die Bürgerwut hoch. Doch was steht eigentlich hinter diesen Abkürzungen und warum erregen sie soviel Unmut?</p>
<p>Vor allem durch die spektakuläre Aktion von Wikipedia wurde die Weltöffentlichkeit in der letzten Woche auf die amerikanischen Gesetze SOPA und PIPA aufmerksam: Aus Protest gegen sie schaltete Wikipedia die englischsprachige Website für 24 Stunden komplett ab. Die anderen Versionen funktionierten zwar, doch zunächst sahen Nutzer einen Aufruf, sich weltweit gegen diese beiden Gesetze zu engagieren. SOPA steht für den &#8220;Stop Online Piracy Act&#8221; und PIPA für den &#8220;Stop IP Act&#8221; – beide könnte man wohlwollend als Anti-Piraterie-Gesetz bezeichnen. Hinter den Gesetzen stehen wieder einmal die großen Konzerne, die damit gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorgehen wollen – der seit Jahren andauernde Kampf gegen Windmühlen, bzw. gegen User die sich über Filesharing-Seiten Musik, Filme und mittlerweile auch Bücher in eBook-Form kostenlos aus dem Internet herunterladen.</p>
<p>In die gleiche Kerbe haut nun das EU-Gesetz ACTA, das Anti Counterfeiting Trade Agreement, das die EU quasi klammheimlich im Hinterzimmer entwickelt und unterzeichnet hat. Während es hier vorgründig um den gesamten Handel mit gefälschten Markenprodukten geht (also auch um all die gefälschen Louis Vuitton-Taschen und Hermes-Schals, die jedem Urlauber im Sommer am Mittelmeer von fliegenden Händlern angeboten werden), aber in erster Linie auch wieder die Interessen der Musik- und Film-Industrie vertritt und gegen Internetpiraterie vorgehen soll. Dass ACTA nun auf soviel Wut trifft, liegt vor allem an der Vorgehensweise der EU: Nicht einmal die demokratisch gewählten Abgeordneten der Teilnehmerländer oder die Presse wussten von dem Deal, der im Hinterzimmer von Lobbyisten und Regierungsvertretern ausgehandelt wurde. Da fühlen sich nicht wenige unangenehm an George Orwell&#8217;s 1984 erinnert.</p>
<p>Egal ob SOPA in den USA oder ACTA in der EU: Treten die Gesetze in Kraft, wird der Druck auf illegale Downloader, Filesharer und Kopierer mit Hilfe einer Art Copyright-Polizei extrem verstärkt. Wer beim Download eines Musiktitels oder eines Filmes erwischt wird, darf sich dann wie ein Schwerkrimineller fühlen, dem hohe Entschädigungszahlungen an die Musikindustrie drohen und die Beschlagnahmung seines Computers. Auch die Benutzung von Filesharing- und Torrent-Seiten, sowie von Filehostern und Streaming-Angeboten wird dann unter Strafe stehen.</p>
<h3>ACTA heißt mit Kanonen auf Spatzen schießen</h3>
<p>Dass professionelle Internetpiraterie ein Problem ist, steht außer Frage. Ganz sicher entgehen Filmstudios und Musiklabels Einnahmen dadurch, dass viele User sich die neuesten Kinofilme und die neuesten Alben gratis aus dem Netz holen, statt Geld für Kinokarten und CDs auszugeben. Das Ärgerliche ist dann auch weniger, dass gegen diese Art von Internetpiraterie vorgegangen wird, sondern dass die globalen Konzerne lieber Millionen von Euro in massive Lobbyarbeit zur Kriminalisierung der Internetnutzer stecken als in die Entwicklung von Systemen, die den Usern entgegen kommen.</p>
<p>Apple hat schließlich dank dem rasanten Wachstum von iTunes bewiesen, dass sehr viele Musikfans bereit sind zu zahlen, wenn sie denn nur die Möglichkeit haben, die gewünschte Musik zu fairen Preisen und ohne DRM und ähnliche Beschränkungen aus dem Internet zu ziehen. Auch legale Streaming-Seiten wie Spotify, Simfy und Last.fm erfreuen sich großer Beliebtheit.</p>
<p>Leider findet insbesondere die Film- und Fernsehindustrie keine geeignete Antwort darauf: Während in den USA viele aktuelle Fernsehserien bereits einen Tag nach der Ausstrahlung kostenlos auf Hulu angesehen werden können, bleibt das Ausland außen vor – und greift zum illegalen Filesharing um die aktuellen Folgen der Lieblingsserien sehen zu können, die im eigenen Land oft erst Jahre später laufen und dann auch noch synchronisiert oder geschnitten. Das gilt in ähnlichem Maß auch für so beliebte Pay-TV-Sender wie HBO, für den mit Sicherheit auch Millionen Menschen weltweit gerne zahlen würden – wenn sie denn könnten.</p>
<p>Repressalien wie ACTA und SOPA sind letztendlich keine Lösung in diesem seit Jahren schwelenden Konflikt sondern eher ein beängstigender Weg in die totale Kontrolle des Internets durch globale Konzerne.</p>
<p>Foto ©Fotolia &#8211; Digital Zombie</p>
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		<title>Stevia &#8211; Süßer Genuss ohne Reue?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der gerade stattfindenden internationalen Süßwarenmesse in Köln ist sie einer der Stars: Stevia Rebaudiana, eine ursprünglich aus Südamerika stammende Pflanze, die bis zu 300x süßer ist als Zucker &#8211; ohne Kalorien zu enthalten. Die südamerikanischen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der gerade stattfindenden<strong> internationalen Süßwarenmesse in Köln</strong> ist sie einer der Stars: <strong>Stevia Rebaudiana</strong>, eine ursprünglich aus Südamerika stammende Pflanze, die bis zu 300x süßer ist als Zucker &#8211; ohne Kalorien zu enthalten. Die südamerikanischen Ureinwohner der Amambai-Berge im Grenzgebiet zwischen Paraguay und Brasilien nutzten die Steviablätter schon seit Jahrhunderten zum Süßen von Speisen und Getränken, als es zu Beginn des 20.Jahrhundertes der Schweizer Botaniker Moises Giacomo Bertoni in ihre Region verschlug. Er erkannte nicht nur, dass sein Kaffee wesentlich besser schmeckte, nachdem er einige Blätter der Grünpflanze hineingetunkt hatte, sondern gab dem noch unbenannten Gewächs den Namen Stevia rebaudiana bertoni.</p>
<p>Obwohl die Pflanzen bereits seit 1920 in Plantagen angebaut wurden und in vielen Ländern als Süßstoff verwendet wurden (vor allem in Japan und China, wo die Stevia rebaudiana mittlerweile auch angebaut wird), tat man sich in Europa schwer mit ihnen &#8211; schliesslich gab und gibt es Zucker in Hülle und Fülle bei uns in Form von Zuckerrüben. Erschwerend hinzu kamen Studien aus den USA, wonach der aus der Pflanze gewonnene Süßstoff Stevia möglicherweise toxisch sein könnte. Obwohl es keine eindeutige Beweislage gab, wurde Stevia zunächst aus amerikanischen Regalen verbannt und erst 1995 wieder zugelassen. In Europa war Stevia lediglich in der Schweiz problemlos zu haben, bis die EU im November 2011 ein neues Gesetz erließ, dass die Verwendung von Stevia zum Süßen von Speisen und Getränken erlaubte. Der Süßstoff, der offiziell Stevioglycosid heisst, wird auch als Lebensmittelzusatzstoff E 960 geführt.</p>
<h3>Stevia Produkte aus Japan</h3>
<p>Wenig erstaunlich war, dass die ersten mit Stevia gesüßten Nahrungsmittel auf der Süßwarenmesse von japanischen Herstellern gezeigt wurden. Schliesslich ist Stevia im fernen Osten schon lange ein häufig verwendetes Süßmittel, das dort u.a. auch zum Süßen von Cola Light und von zuckerfreien Kaugummi verwendet wird.  Auch in den USA, wo Süßwaren, Kuchen und Zucker schon lange für ihre extreme Süße bekannt sind, wird längst mit Stevia gearbeitet. Europäische Süßwarenproduzenten werden aber bald aufholen, davon ist die Branche überzeugt: Kalorienarmer Schokoladengenuss ohne Reue ist schliesslich auch hier ein Renner. Dazu kommt, dass Stevia im Gegensatz zu Zucker auch kein Karies verursachen kann, so dass Eltern ihre Kinder ruhig mit Stevia gesüßte Softdrinks und Säfte trinken lassen können.</p>
<p>Bis es soweit ist, kann es jedoch noch eine Weile dauern: Da Stevia fast 300x so süß ist wie herkömmlicher Zucker, müssen die Süßwarenhersteller noch eine Weile experimentieren, bis die Produkte geschmacklich akzeptabel sind.</p>
<h3>Süßwarenmesse noch bis Mittwoch für Besucher geöffnet</h3>
<p>Wer die derzeit erhältlichen Stevia-Produkte einmal selbst ausprobieren will, hat noch bis Mittwoch, dem 1.Februar, Zeit dazu auf der <a title="ISM " href="http://www.ism-cologne.de/de/ism/home/index.php" target="_blank">Kölner Süßwarenmesse</a>. Natürlich gibt es dort noch viele andere Leckereien zum ausprobieren. Partnerland der Messe ist in diesem Jahr das für seine erlesenen Pralinen berühmte Belgien, das seine besten Chocolatiers mitgebracht hat an den Rhein.<br />
<em>Foto: Wikimedia Commons</em></p>
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		<title>Die Mietausfallversicherung als sinnvoller Schutz</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deutschland gibt es in den letzten Jahren leider eine zunehmende Anzahl von Fällen zu verzeichnen, in denen Mieter ihre Miete nicht mehr zahlen können bzw. wollen, weshalb den Vermietern teilweise ein erheblicher finanzieller Schaden entsteht. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland gibt es in den letzten Jahren leider eine zunehmende Anzahl von Fällen zu verzeichnen, in denen Mieter ihre Miete nicht mehr zahlen können bzw. wollen, weshalb den Vermietern teilweise ein erheblicher finanzieller Schaden entsteht. Die Gründe für einen möglichen <strong>Mietausfal</strong>l sind vielfältig. So ist zum Beispiel das Eintreten von Arbeitslosigkeit beim Mieter ein häufiger Grund dafür, dass die Miete nicht mehr gezahlt werden kann. Aber auch Verschuldungen, Scheidungen, Probleme in der Familie oder zu hohe Energiekosten können dazu führen, dass die Miete – zumindest nicht mehr vollständig – gezahlt werden kann.</p>
<p>Auch die sogenannten Mietnomaden stellen für nicht wenige Vermieter ein zunehmendes Problem dar, zumal es bis zum Durchsetzen der Räumungsklage mitunter bis zu einem Jahr dauern kann, und in diesem Zeitraum entsteht für den Vermieter oftmals ein kompletter Mietausfall. Aber nicht nur säumige Mieter sind eine Ursache eines möglichen Mietausfalls, sondern mitunter auch Schäden an der Wohnung, die zum Beispiel durch Feuer oder Sturm entstehen können. Ist die Wohnung dann nicht mehr in vollem Umfang bzw. gar nicht nutzbar, muss der Mieter bis zur Reparatur natürlich keine Miete zahlen.</p>
<h3>Die Mietausfallversicherung – Was ist versichert?</h3>
<p>Um sich gegen den zuvor erläuterten Mietausfall zu schützen, besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Mietausfallversicherung abzuschließen. Es handelt sich dabei um eine spezielle Versicherung, mit der das Risiko Mietausfall finanziell abgesichert werden kann. Da die Vermieter in Deutschland jährlich mehrere Milliarden Euro an Mietausfällen hinnehmen müssen, ist nicht nur die Schadenssumme sehr hoch, sondern auch das finanzielle Risiko für den einzelnen Vermieter nicht gering. Die Mietausfallversicherung tritt in dem Fall mit ihrer Leistung ein, nämlich mit der Übernahme der Mietzahlungen, wenn ein versicherter Schadensfall vorhanden ist.</p>
<p>Versichert sind vor allem Mietausfälle, die durch die zuvor schon erwähnten Ursachen begründet sind, also zum Beispiel durch einen Brand, einen Sturm- oder Wasserschaden sowie die Tatsache, dass der Mieter nicht mehr in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Neben dem Mietausfall in einer bereits vermieteten Wohnung treten die Mietausfallversicherungen vor allem auch dann mit der vereinbarten Leistung ein, wenn die zu vermietende Wohnung/das zu vermietende Haus über einen gewissen Zeitraum leer steht, also mangels Nachfrage nicht vermietet wird. Meistens wird dann für maximal zwölf Monate gezahlt.</p>
<h3>Was ist bei der Mietausfallversicherung zu beachten?</h3>
<p>Die <strong>Mietausfallversicherung</strong> bietet einen sehr guten finanziellen Schutz gegen einen eventuell eintretenden Mietausfall. Zu beachten ist allerdings, dass mit dieser Versicherung nicht sämtliche Risiken versichert sind, die im Zusammenhang mit dem Vermieten einer Wohnung bzw. eines Hauses auftreten können. Werden Wohnung und Einrichtung zum Beispiel mutwillig oder auch fahrlässig mangels unzureichender Pflege durch den Mieter beschädigt, so haftet die Mietausfallversicherung dafür in aller Regel nicht. Wenn man als Vermieter einen möglichst umfangreichen Schutz haben möchte, sollte bei Vertragsabschluss darauf geachtet werden, dass auch der Schadensfall Mietnomaden abgesichert ist. Hier lassen sich mitunter auch verursachte Sachschäden bis zu einem gewissen Betrag mit in den Versicherungsschutz integrieren.</p>
<p>Was die Kosten für die Mietausfallversicherung betrifft, so unterscheiden sich die Angebote der Versicherer. Es kann davon ausgegangen werden, dass im Durchschnitt eine Jahresprämie von etwa 1-2 Prozent auf Basis der Jahresmiete zu zahlen ist, die dann gleichzeitig auch die Versicherungssumme darstellt.</p>
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		<title>Jeans Trends für 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zunächst mal die schlechte Nachricht: Hautenge Jeans bleiben auch 2012 gefragt. Nun die gute Nachricht: Es gibt wieder mehr Alternativen. In den letzten Jahren schien es für Jeans nur eine Richtung zu geben: Eng, enger und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst mal die schlechte Nachricht: <strong>Hautenge Jeans</strong> bleiben auch 2012 gefragt. Nun die gute Nachricht: Es gibt wieder mehr Alternativen.</p>
<p>In den letzten Jahren schien es für Jeans nur eine Richtung zu geben: Eng, enger und noch enger. Dass den meisten Menschen der Wurst-in-Pelle-Look nicht sonderlich gut stand, war egal. Und so quetschen sich alle von der 8-jährigen Grundschülerin bis zur 70-jährigen Oma in die hautengen Teile und versuchten zumindest den Hintern unter tief gezogenen T-Shirts und Pullovern zu verstecken, während stämmige Waden in kniehochen Stiefeln verschwanden.</p>
<p>Auch 2012 sind die &#8220;<strong>Tapered Leg</strong>&#8220;-Jeans noch nicht aus den Geschäften verschwunden. Immerhin lassen sie gut zu angesagten Stiefeletten und Pumps tragen und machen – sofern die Trägerin die entsprechende schlanke Figur besitzt – unglaublich lange schöne Beine. Für den Sommer werden die krachengen Jeans gerne auf Wadenlänge verkürzt, so dass Sandalen und Wedgies umso besser zur Geltung kommen.</p>
<p>Immerhin ließen die Modenschauen in New York im letzten Winter hoffen: Schwer angesagt waren hier &#8220;<strong>Loose Crop</strong>&#8221; –Modelle mit weitem Schnitt. Manche dieser Jeans erinnerten stark an die zuletzt Mitte der 90&#8242;er Jahre angesagten Schlaghosen, andere fielen locker von der Hüfte bis zu den Füßen. Die Auswahl ist dabei groß: Von ganz dunklem Denim bis zu fast weißem Stoff war das gesamte Farbspektrum der Jeans vertreten. Auch Jeans mit Verzierungen waren dabei – helle Jeans mit dunklem Seitenstreifen zum Beispiel, oder Jeans, die mit hübschen Applikationen bestickt waren und sich hervorragend mit weiten weißen Oberteilen oder lockeren Karohemden kombinieren lassen.</p>
<p>Ein weiterer Trend, der sich zumindest in den USA abzeichnet, ist Farbe: Nachdem im letzten Sommer pinke Jeans schon schwer angesagt waren, wurden nun auch immer mehr Jeans in rot, grün, lila und senfgelb auf den New Yorker Laufstegen gesichtet. Mutige können sich auch gleich in wilde Printmuster hüllen oder schwarz-weiße-Längsstreifen tragen. Kombiniert werden einfarbige Jeans mit bunten gemusterten Oberteilen, gerne im Hippie-Look oder mit Blumendruck.</p>
<h2>Diesel, Levis, DKNY, Hilfiger Denim und Pepe Jeans beherrschen den Markt</h2>
<p>Für den Sommer wurden weiterhin niedliche <strong>Jeanskleider</strong> gesichtet, wie sie vor allem Levi&#8217;s zur Schau stellte und die gute alte Kombination von weißen Spitzenkleidern und kurzer Jeansjacke.</p>
<p>Eine große Veränderung im Bereich der Markenjeans ist nicht abzusehen: Platzhirsche wie <strong>Diesel</strong>, <strong>Levis</strong>, <strong>DKNY</strong>, <strong>Hilfiger Denim</strong> und <strong>Pepe Jeans</strong> beherrschen den Markt weiterhin. In Deutschland kommen noch solide und relativ preisgünstige Labels wie <a href="http://www.tom-tailor.de/online-shop/denim-mode.html" target="_blank">Tom Tailor Denim</a>, s.Oliver, <a href="http://www.ablage.de/boyfriend-jeans-kombinieren/" target="_blank">Boyfriend</a> und Esprit hinzu. So wurden auch hier wieder mehr Boot Cuts gesichtet, die nicht nur zaundürren Teenagern mit Größe 34 gut stehen, sowie lockere Chinos und <strong>Vintage Jeans</strong>, die jeder bequem tragen kann.</p>
<p style="text-align: center;">Bild Copyright: © Kadmy &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>eCommerce – eine Geschäftsidee für Jedermann</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[eCommerce]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet hat unzähligen Menschen die Möglichkeit gegeben, sich mit ihren eigenen kreativen Geschäftsideen selbständig zu machen. Natürlich wird nicht jeder kleine Start-Up gleich zum nächsten Facebook und fährt Milliardengewinne ein, doch Menschen, die früher gar nicht wussten, wie sie Kunden erreichen sollten, können heute mit einer Website problemlos ein Millionenpublikum für sich begeistern.</p>
<p>Wie kann man das Internet nun am besten für sich nutzen? Programmierer, Grafiker und andere Tüftler können beispielsweise ihre Dienste als selbständige Freelancer anbieten und für andere Menschen Websites designen, programmieren und mit Inhalten (Content) füllen. Idealerweise sollte man dazu schon einige Kontakte haben, die den neuen Freelancer weiterempfehlen können. Auch über Social Media, Fachmessen und SEO lässt sich der eigene Name schnell bekannt machen. Ein noch recht neuer Geschäftszweig für Programmierer ist das Erstellen von Apps für Smartphones, die von den großen Smartphone-Herstellern in ihren App Stores verkauft werden. Auch hier gilt: Nicht jeder Entwickler kann es mit einem Geniestreich wie &#8220;<a href="http://shop.angrybirds.com/" target="_blank">Angry Birds</a>&#8221; gleich zum Millionär bringen, doch eine gute Verdienstmöglichkeit bietet sich in diesem Bereich auf jeden Fall.</p>
<p>Aber auch &#8220;Offliner&#8221;, die mit Computern eher wenig am Hut haben, können in das <strong>eCommerce </strong>einsteigen. Wer zum Beispiel leidenschaftlich gerne strickt, kann seine eigenen Mützen, Handschuhe, Schals und Pullover über das Internet verkaufen und zusätzlich anbieten, bestimmte Muster oder Farben auf Bestellung zu stricken. Um sich im Internet gut zu vermarkten benötigt man lediglich eine eigene Website mit einem kleinen eStore, in dem die Produkte feilgeboten werden. Wer sich nicht selbst zutraut, einen eStore einzurichten, kann vielleicht einen Computerfreak aus der Familie oder dem Bekanntenkreis für das Projekt gewinnen. Wichtig sind natürlich auch schöne Fotos, auf denen die eigenen Produkte optisch schön präsentiert werden. Und wenn es einmal läuft, sollte natürlich auch ein gutes <a href="http://www.sage.de/smb/prodloes/sage_crm/" target="_blank">CRM</a> dazu kommen, mit dem die Kundendaten verwaltet und gepflegt werden.</p>
<p>Wer nicht gleich einen eigenen Laden im Internet aufmachen will, kann seine Waren natürlich auch auf anderem Weg verkaufen: Ein weltbekannter Kramladen ist das ehemalige Auktionshaus eBay geworden, in dem heute nur noch wenige typische Auktionen stattfinden. Stattdessen tummeln sich hier private und professionelle Händler, die von Omas geerbter Schlafzimmerkommode bis zur Yacht alles verkaufen, was nicht niet- und nagelfest ist. Auch der ehemalige Buchhändler Amazon ist heute zu einem riesigen Kaufhaus geworden, in dem nicht nur Bücher und CDs verkauft werden, sondern auch Kleidung, Motorroller und die Salami fürs Frühstück. Mehr noch: Über den Marketplace können auch Dritte alles Mögliche bei Amazon feilbieten und verkaufen.</p>
<p>Und wenn das alles nichts nützt: Es gibt auch Leute, die es mit einem einzigen skurrilen Video bei Youtube zur weltweiten Berühmtheit gebracht haben. Wer der eigenen Katze beibringen kann, wie Michael Jackson zu &#8220;Thriller&#8221; zu tanzen, ist schon auf dem halben Weg zum Internet-Millionär.</p>
<p style="text-align: center;">Bild Copyright: © THesIMPLIFY &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Der Blaumann hat ausgedient</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[moderne Berufskleidung]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wann sind Handwerker eigentlich so stylish geworden? Es gab eine Zeit, da war die handwerkende Zunft generell an <strong>Latzhosen</strong> zu erkennen – gewöhnlich waren diese Latzhosen blau, was ihnen auch den wenig schmeichelhaften Namen Blaumann eingetragen hat. Manches Handwerk kam lieber in weißen Latzhosen daher, darunter gewöhnlich die Maler, bei denen die weiße Kleidung mit Farbklecksen aller Art garniert war und fast schon avantgardistisch daher kam. Gemeinsam war ihnen eine große Brusttasche, in denen sich so notwendige Arbeitsmaterialen wie Bleistifte, Kulis und Zollstöcke aufbewahren ließen, sowie die unvermeidliche Zigarettenschachtel.</p>
<p>Seit einigen Jahren sieht man jedoch immer häufiger recht modische graue Arbeitshosen mit schwarzen Seitenstreifen und verstärkten schwarzen Knien – gerne auch mit passender Jacke. Der allerneueste Schrei scheinen nun rot-schwarze Hosen oder gar Overalls zu sein, die einfach nur unglaublich gut aussehen. Wenn Singlefrauen auf einmal wieder verstärkt Heimwerker in die Wohnung holen um Waschmaschinen zu reparieren oder den verstopften Abfluss zu reinigen, könnte es daran liegen, dass immer mehr Herren der Schöpfung gelernt haben, dass es möglich ist <a href="http://www.engelbert-strauss.de/workwear.html" target="_blank">modisch im Handwerksberuf</a> auszusehen.<span id="more-861"></span></p>
<p>Natürlich sind die guten Teile auch längst nicht mehr die einfachen<strong> Blaumänner aus robuster Baumwolle</strong>, sondern kommen aus hochwertigem Material daher, das jeden Outdoor-Fan neidisch macht. Auch die vielen Multifunktionstaschen, Schlaufen und Knöpfe lassen das moderne Arbeitsoutfit genauso tauglich für eine Everest-Besteigung wirken wie für das Verlegen der Badezimmer-Fliesen. Und für den Sommer gibt es diese Wunderwerke tatsächlich auch noch als Shorts.</p>
<p>Die moderne Berufskleidung kann natürlich auch von Privatpersonen gekauft werden. Wer häufiger im Garten arbeitet oder die eigene Garage renovieren will, kann mit dem neuen Overall aus Gore-Tex in modischem schwarz-rot vielleicht auch die Nachbarin beeindrucken. Wer es dezenter mag, kann auch zu olivgrün oder lehmfarbenen Beige greifen. Und plötzliche Regengüsse können mit wasserabweisender Kleidung problemlos draußen überstanden werden ohne die Arbeit zu unterbrechen.</p>
<p>Als<strong> modische Ergänzung zur Arbeitskleidung</strong> dienen sowohl professionellen Handwerkern als auch Hobby-Handwerkern eine Vielzahl von praktischen Accessoires, von denen frühere Blaumannträger nur träumen könnten. Praktisch für jede Art von Handwerkseinsatz sind zum Beispiel offene Arbeitstaschen, die am Gürtel befestigt werden. So hat man bei der Arbeit wichtige Dinge wie Schraubenzieher, Zange oder Schreibgerät immer dabei. Für die Outdoor-Arbeit bei winterlichen Temperaturen oder für den nächsten Banküberfall gibt es einen wärmenden Gesichtsschutz aus Fleece, der nur die Augenpartie freihält. Und während zusätzliche Accessoires wie Hosenträger oder Baseball Caps nicht unbedingt praktisch sein, machen sie doch einen feschen Eindruck. Da kann die Outdoor-Saison und mit ihr die zahllosen Hobby-Handwerker ja kommen!</p>
<p style="text-align: center;">Bild Copyright: © Frank Rohde &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Der Untergang der Concordia</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war wie auf der Titanic&#8221;, hörte man viele gerettete Passagiere der havarierten Costa Concordia sagen. Ganz sicher werden die meisten, die irgendwann einmal mit wohligem Schaudern den Untergang der Titanic in James Camerons gleichnamigen Filmepos ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wie auf der Titanic&#8221;, hörte man viele gerettete Passagiere der havarierten Costa Concordia sagen. Ganz sicher werden die meisten, die irgendwann einmal mit wohligem Schaudern den Untergang der Titanic in James Camerons gleichnamigen Filmepos im Kino oder Fernsehen verfolgt haben, einmal damit gerechnet haben, sich selbst in einer ähnlichen Lage wiederzufinden. Und doch gibt es einige erstaunliche Parallelen zwischen den beiden Schiffsunglücken, die genau hundert Jahre auseinander liegen.</p>
<p>Als 1912 die Titanic vom Stapel lief, war die Welt im &#8220;Schneller, höher, weiter&#8221;-Rausch des post-viktorianischen Zeitalters, das sich in den ersten Hochhäusern der Welt widerspiegelte, in immer neuen technischen Erfindungen wie dem Telefon und dem Auto, und auch in den immer größer werdenden Transatlantikschiffen, die zu jener Zeit die einzige Verbindung zwischen Europa und der neuen Welt darstellten. Nicht anders ist es 2012: Die Welt befindet sich wieder in einem &#8220;Schneller, höher, weiter&#8221;-Rausch, der wie vor hundert Jahren vor allem von einer Oberschicht gesteuert wird, die sich hohe Renditen für ihre Investitionen erhofft. Heute ist es vor allem die Computertechnologie, die immer wieder vorangetrieben wird. Aber auch im Transportwesen wird immer mehr auf Größe gesetzt: Am deutlichsten ist dies in der Luftfahrtindustrie, wo der Riesen-Airbus A380 neue Maßstäbe setzt. Sicher ist der A380 eine sinnvolle Entwicklung. Wenn ein einziges sparsames Flugzeug soviele Menschen transportiert wie vorher zwei und somit nur noch halb so viel CO2 in die Atmosphäre geblasen wird, ist dies zu begrüßen. Fragwürdiger ist jedoch die Entwicklung in der Kreuzfahrtindustrie, die in den letzten Jahren immer größere Schiffe hervorgebracht hat.</p>
<p>Noch vor zehn Jahren galten Kreuzfahrten als Refugium gutbetuchter Rentner, die sich rund um die Uhr vom Personal verwöhnt durch die schönsten Regionen der Welt schippern ließen und keine größeren Anstrengungen auf sich nehmen brauchten, als den kurzen Gang zum Hafen hinunter um an Landausflügen teilzunehmen. Dann entdeckten Tourismus und Reedereien die Kreuzfahrten als Wachstumsbranche mit einem riesigen unerschlossenen Potenzial. So wurden Schiffe wie die erste AIDA aufgelegt, die damals noch als &#8220;Clubschiff&#8221; durch die Meere zog und all das bot, was der moderne junge Tourist scheinbar so braucht: Party, Spass, Animation und tolle Events Während Landausflüge früher darin bestanden mit dem Minibus eine Stadtrundfahrt zu unternehmen oder kuriose Einheimische in fernen Ländern für einige Stunden heimzusuchen um folkloristische Darbietungen zu bestaunen und anschließend billige Batikhemden zu kaufen, ist heute eine unglaubliche Bandbreite geboten: Tauchgänge, Golfen und Radtouren gehören ebenso zu den Landausflugsmöglichkeiten wie das traditionelle Sightseeing.</p>
<p>Damit Kreuzfahrten billiger werden konnten, mussten sie zur Massenware umgestaltet werden, denn nur die Masse bringt Geld. Infolgedessen wurden die Schiffe immer größer, bis sie die regelrecht monströsen Ausmaße der Costa Concordia erreichten – mit knapp 300 Metern Länge ist das Schiff länger als so manche Straße. Zu den maximal 2860 Passagieren gesellen sich 1100 Crew-Mitgliedern – auch das sind mehr Menschen als viele Dörfer Einwohner haben. Während die Schiffe heute, anders als die Titanic damals, definitiv genügend Rettungsboote dabei haben müssen, scheint die Frage danach, wie schnell eine solch hohe Zahl von Menschen in einem so riesigen Schiff mit zahllosen Gängen, Treppen und Räumen evakuiert werden kann, kaum gestellt zu werden.</p>
<p>Mit dem &#8220;überforderten&#8221; Personal mag man da Nachsicht haben: Auch die Passagiere selbst sind gefragt, die sich an Bord wenig Gedanken über Evakuierungsrouten und Sicherheitsprozeduren machen. Hand aufs Herz: Wer von uns schaut denn noch hin, wenn vor dem Start im Flugzeug die Flugbegleiter ihre Sicherheitsdemo vorführen? Und wer wüsste im Ernstfall genau was zu tun ist, wenn das Flugzeug eine Bruchlandung hinlegt oder notwassern muss? Und wer ahnt nicht schon mit den geringsten Physik-Kenntnissen, das ein Schiff in Schieflage nicht nur einen technischen Defekt hat und wartet gelassen in der Kabine auf Entwarnung, statt mit Wertsachen und dicker Jacke an Deck für eine mögliche Evakuierung sofort bereit zu sein?</p>
<p>Wenn <strong>das Concordia-Unglück</strong> auch nur einen guten Aspekt hatte, dann vielleicht den, dass die &#8220;Größer, Höher, Weiter&#8221;-Manie der Reedereien nun vielleicht ein Ende hat und sie wieder mehr auf &#8220;Klein aber fein&#8221; setzen, so dass es bei Unglücken keine unübersichtlichen chaotischen Zustände gibt und gut geschultes englischsprachiges Personal eingesetzt wird, statt den heute oft üblichen Billiglöhnern aus der Dritten Welt. Und dass wieder mehr Leute bei den Sicherheitsinstruktionen des Flugzeug- oder Schiffspersonals zuhören und im Ernstfall wissen, wie sie zu reagieren haben.</p>
<p>Bild: ©gemenacom &#8211; fotolia.com</p>
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		<title>Warum sich Investitionen in die Infrastruktur lohnen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland ist ein Land der Paradoxe. Einer der größten Paradoxe ist der Umgang mit „grünen“ Themen, die einerseits unglaublich populär sind, andererseits aber auch oft auf widersinnige Art behandelt werden.  Dazu gehört beispielsweise der Umgang mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist ein Land der Paradoxe. Einer der größten Paradoxe ist der Umgang mit „grünen“ Themen, die einerseits unglaublich populär sind, andererseits aber auch oft auf widersinnige Art behandelt werden.  Dazu gehört beispielsweise der Umgang mit dem Transportwesen:  Autofahrer werden seit Jahren mit der sogenannten Ökosteuer belegt, die jeden Liter Benzin um 25 Cent teurer gemacht hat. Damit sollten sie dazu „angeregt“ werden, lieber auf das Fahrrad, <a href="http://www.ablage.de/hybridautos-der-neue-trend/" target="_blank">Hybridautos</a> oder den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Zugleich gehört der öffentliche Nahverkehr in Deutschland zu den teuersten der Welt – wer zu zweit einen Shopping-Bummel in der Innenstadt unternehmen will, ist für die Hin- und Rückfahrt mit der Straßenbahn vom P&amp;R-Parkplatz gut und gerne mal 10 Euro los. Für dieses Geld bezahlt man da doch lieber den Sprit und das Parkhaus und braucht nicht noch schwerbeladen mit Tüten in die überfüllte Straßenbahn drängeln, die zudem nur alle Viertelstunde fährt. Warum also nicht die generell doch umweltfreundlich gesinnten Deutschen dazu bringen, auf den Nahverkehr umzusteigen, in dem dieser entscheidend verbessert wird – durch einen dichteren Fahrplantakt am Wochenende und abends, sowie durch günstigere Preise?<span id="more-836"></span></p>
<p>Im Fernverkehr bietet sich ein ähnliches Trauerspiel:  Aufgrund der maßlos überhöhten Preise des Eisenbahn-Monopolisten Deutsche Bahn ist es für Reisende in Deutschland häufig billiger, das Flugzeug zu nehmen. Da wird auch der umweltfreundlichste Mensch zum Ökosünder, wenn er bei der Bahn 200 Euro für sechs Stunden Fahrt zahlt, während der Billigflieger nur eine Stunde braucht und 100 Euro verlangt. Zwar wurde mittlerweile endlich das uralte Monopol auf den Fernverkehr aufgehoben, der nun <strong>privaten Investoren</strong> zumindest das Betreiben von Fernbussen erlaubt, doch wie eine hochmoderne umweltfreundliche Infrastruktur im Fernverkehr aussieht, machen uns seit einigen Jahren etliche westeuropäische Länder vor, wo Infrastruktur Investitionen durch private Betreiber in den Schienenverkehr gang und gäbe sind.</p>
<p>Den Auftakt machte Frankreich mit seinen<strong> TGV</strong>s, für die exklusive neue Schienen kreuz und quer durch das Land verlegt wurden. Seit der TGV die Strecke <strong>Paris-Marseille in drei Stunden</strong> zurücklegt, nutzt kaum noch jemand das Flugzeug für die Strecke. Dazu gesellten sich private Betreiber wie das <strong>französisch-britische Eurostar-Konsortium</strong>, das mit großem Erfolg die <strong>Eurostar-Züge</strong> zwischen London und Paris bzw. Brüssel betreibt, und der <strong>Thalys</strong>, der u.a. Köln über Brüssel mit Paris verbindet und schon viele Geschäftsleute und Touristen dazu gebracht hat, den Flieger gegen den Schnellzug einzutauschen. In anderen Ländern wie Italien, Spanien und den Niederlanden wurden ebenfalls hochmoderne Schnellzüge entwickelt, die den Flugverkehr stark reduziert haben. Der Clou dabei: Diese Züge sind nicht unbedingt horrend teuer: Wer als Tourist frühzeitig ein Sparticket bucht, kann beispielsweise von Köln aus nach Paris und zurück für ganze 38 Euro fahren. Den Eurostar nach London gibt es schon ab 99 Euro retour. Da wird es Zeit, dass auch in Deutschland vergleichbare Investitionen getätigt werden – und die private Konkurrenz eine Chance bekommt, dem schwerfälligen Monopolisten DB dank günstiger Angebote ernsthafte Marktabteile abzujagen. Spezielle Fondsanbieter wie <a href="http://www.thomas-lloyd-infrastrukturinvestitionen.de" target="_blank">Thomas Lloyd</a>, die auf private <strong>Investitionen in Deutschlands Infrastruktur</strong> setzen, sind da ein guter Auftakt.</p>
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