Blei-Akkus und Blei Gel Akkus
Written by admin // 25. September 2009 // Technik // 2 Comments
Die vollständige Bezeichnung für das im Volksmund gängige Wort Akku lautet Akkumulator. Diese bestehen aus mehreren Bestandteilen, zum Einen aus Schwefelsäure in verdünnter Form, auch Elektrolyt genannt in der Fachsprache, und zum Anderen aus Blei.
Blei ist ein Metall und wird beim Akku auch als Elektrode bezeichnet. Hierin liegt auch schon ein wesentlicher Unterschied zu den Blei Gel Akkus, bei diesen ist der Elektrolyt mit unter nicht mehr in flüssiger Form gegeben sondern in Gelform. Blei Gel Akkus lassen den Elektrolyten – also die Schwefelsäure – wie es der Name schon sagt, durch eine geleeartige Substanz erstarren. Das Verfahren hierzu sieht folgender Maßen aus: die Schwefelsäure, die bei den Blei-Akkus verwendet wird, wird mit Kieselsäure vermengt. Durch diesen Prozess der Vermischung entsteht das Gel bei den Blei Gel Akkus.
Bei den Blei-Akkus spricht man von einer Lebensdauer bis hin zu mehreren Jahren, also durchaus qualitativ und praktisch für den Gebrauch. Diese werden als eher ökonomisch angesehen, da Blei-Akkus im Vergleich zur Lebensdauer günstig erhältlich sind. Der Nachteil dieser Akkumulatoren ist allerdings ihr Gewicht, denn sie können mit unter sehr schwer sein, was sich dann natürlich auf die Gesamtfunktionalität und vor allem Effizienz des Objektes, wofür sie verwendet werden, auswirkt. Im Allgemeinen spricht man den Blei Gel Akkus mehr Vorteile zu als den Blei-Akkus. Diese sind mitunter auch widerstandsfähiger und sollten somit eine längere Lebensdauer haben und müssen auch nicht ganz so oft gewartet werden. Der Verwendungszweck von Akkus ist relativ breit gefächert und sie werden in vielen Branchen eingesetzt. Unter anderem sogar in der Wasserschifffahrt, bei den U-Booten, um genau zu sein. Aber auch in der Kraftfahrzeugindustrie werden die Blei-Akkus verwendet, sie haben schon oft gute Dienste als Starterbatterien für Kraftfahrzeuge geleistet. Generell gibt es einige Bereiche, wo Akkus als Notbatterien verwendet werden und somit mittlere bis schwere Katastrophen vermeiden helfen.
Ein Anwendungsbeispiel in diesem Bereich wäre unter anderem ein Stromversorgungssystem wo die Notbeleuchtung dann mittels Akkus fortgeführt wird, damit nicht ganze Städte lahmgelegt werden. Auch für Kliniken sind solche Geräte sehr wichtig, damit nicht während wichtiger Operationen oder Behandlungen bei Stromausfällen sämtliche Geräte ausfallen. In solch einem Fall stehen die Batterien zum Einsatz bereit und überbrücken die Situation bis zur Reparatur. An dieser Stelle ließen sich noch zahlreiche Beispiele anführen. Das Thema rund um Batterien und Blei Gel Akkus ist auch in den Lehrplänen ein Spannendes Thema und macht Chemiestunden zu aufregenden und informativen Unterricht. Anschaulich kann hier Schülern mittels Batterie erklärt werden, dass Blei ein Metall ist das über einen chemischen Prozess zu etwas ganz Besonderem werden kann. Durch die beiden Blei Ionen können immer mehr Elektronen aufgenommen oder eben abgegeben werden. Besonders bei den männlichen Schülern wird eine anschauliche Unterrichtsstunde anhand der Autobatterie mit Sicherheit zum Erfolg führen. Mittels der Platten der Autobatterien kann erläutert werden wie der Strom fließt und wie sich der bleierne Akku auflädt und sodann zur Verwendung zur Verfügung steht. 1859 /1860 wurde der erste Bleiakku entwickelt und ist durch seine Optimierung für verschiedenste Anwendungen ein ausgereiftes Produkt. Der Bleiakku zählt als der am weitesten verbreitete Akku-Typ.



2 Comments on "Blei-Akkus und Blei Gel Akkus"
warum soll man eigentlich bleiakkus nicht für den blitz am fotoapparat verwenden ? klingt eigentlich so als wären sie ideal dafür
Guter Beitrag!
@chris das größte Problem wird erstmal das Gewicht sein. Ein Vergleichbarer Ni-MH Akku ist wesentlich leichter. Von Li-Ion Akkus ganz zu schweigen
Grüße
Michael