Allergien weiter auf dem Vormarsch
Written by admin // 18. November 2011 // Beauty und Gesundheit // No comments
Immer mehr Menschen leiden unter Allergien, die das Alltagsleben schwer machen. Früher waren es nur einige wenige, die im Frühling unter Heuschnupfen litten, oder einer Unverträglichkeit gegenüber Lebensmitteln, doch heute ist bereits jeder dritte Deutsche in irgendeiner Form von Allergie betroffen. Lebensmittelallergien lassen sich relativ leicht durch eine Nahrungsumstellung bewältigen, solange sie nicht zu umfangreich oder heftig sind. Die Lebensmittelhersteller haben sich der Situation in den letzten Jahren angepasst und produzieren immer mehr Nahrungsmittel, die z.B. kein Gluten enthalten (ein Klebeiweiß, dass im Getreide vorkommt, und somit in fast allen Brotsorten und anderen Getreideprodukten) oder keine Laktose, ein Hauptbestandteil der Milch und somit auch von allen Milchprodukten.
Schwieriger ist das Leben für Stauballergiker. Dazu gehört der altbekannte Heuschnupfen, bei dem die Nasenschleimhaut auf die im Frühling fliegenden Pollen von Gräsern, Bäumen und Sträuchern reagiert. Wochenlang ist dann die Nase verstopft und die Augen tränen, doch immerhin bleibt den Betroffenen der Trost, dass der Spuk vorbei ist, wenn der Sommer kommt. Hausstauballergiker haben diesen Trost nicht. Mehr noch, wer längere Zeit unter einem allergischen Schnupfen leidet, riskiert eine chronische Asthma-Erkrankung.
Was hilft bei einer Hausstauballergie?
Der Begriff Hausstauballergie ist eigentlich irreführend, da sich die allergische Reaktion des Körpers nicht auf den Staub als solchen bezieht, sondern auf die Hausstaubmilbe, bzw genauergesagt auf deren Kot. Hausstaubmilben sind nur etwa ein bis fünf Millimeter groß und gehören mit ihren acht Beinen nur Familie der Spinnentiere. Sie ernähren sich von Hautschuppen, die jeder Mensch täglich verliert und leben daher vor allem dort gerne, wo sich ihr Nahrungsmittellieferant gerne aufhält. Während Forscher noch daran arbeiten, wirkungsvolle Immuntherapien zu entwickeln, können Hausstauballergiker selbst einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen um den Kontakt mit den kleinen Biestern zu verringern.
Wichtig ist vor allem, den Staub im Haus möglichst gering zu halten. Also regelmäßig zu staubsaugen, am besten mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter, der besonders gründlich reinigt. Auch regelmäßiges Lüften ist wichtig, da dies die Luftfeuchtigkeit verringert. “Staubfänger” sollten auf ein erträgliches Minimum reduziert werden – dazu gehören z.B. auch Teppiche und Teppichboden, in denen sich stets viel Staub sammelt. Besser ist Laminat oder Parkett, das feucht gewischt wird. Auch Ledermöbel statt Polstermöbel helfen dabei, den Hausstaub zu begrenzen.
Ganz wichtig ist ein sauberes Schlafzimmer: Verwenden Sie für die Bettwäsche sogenannte Encasing-Produkte, die speziell für Hausstauballergiker entwickelt wurden. Encasing Bettwäsche ist milbenundurchlässig und doch atmungsaktiv und kuschelig weich. Hochwertige Produkte reduzieren Allergene und Staubpartikel um bis zu 99,5% und sorgen so endlich wieder für ungestörte Bettruhe. Und auch wenn es Ihnen schwerfällt: Verbannen Sie Ihren Lieblingsteddy aus dem Bett, denn Stofftiere sind ebenfalls Staubfänger, in denen sich Milben gerne einnisten.


